Simply the Bez

2026 war es Zeit Neuerungen einzubringen. Wie der Titel der 2026er Cap schon sagt, dreht es sich in diesem Jahr um einen anderen Fahrer der Motogp.

Marco Bezzecchi steht, ebenso wie Jack Miller oder Valentino Rossi den Motogp-Fans sehr nahe und zeigt zudem in diesem Jahr eine erstklassige Leistung mit seiner Aprilia. Grund genug Marco auf der 26er Cap zu präsentieren.

Zu sehen ist die schwarze Werks-Aprilia, pilotiert von Marco Bezzecchi. Da er sich in voller Fahrt befindet, drehen sich beide Räder permanent, ebenso als würde er wirklich fahren. Wer staunend vor der Cap steht, wird nun auch noch von Marco gegrüßt. Per Knopfdruck auf der Fernbedienung hebt Marco grüßend den rechten Arm.

Beide Räder werden mit je einer schwimmend gelagerten Antriebseinheit, unterhalb der Plattform angetrieben. Der grüßende Arm wird von einem Kleinstgetriebe mit Gestänge, welcher sich ebenfalls unter der Plattform befindet ausgelöst. Das Gestänge ist dann wiederum an einem kleinen Hebel befestigt, der an der linken Schulter von Marco herausragt. Dieser Hebel ist mit einer Welle verbunden und läuft durch den Oberkörper zum rechten Arm der den Gruß per Knopfdruck durchführt.

Wie üblich wurde ein Großteil der Bauteile selbst hergestellt und zusammengebaut.

Für diese Cap benötigte ich ca. 35 Stunden.

Cap Spielberg 2025

Da im Jahr 2025 ein zusätzlicher Besuch zum GP in Spielberg / Österreich angesagt war, dachte ich mir,
den Österreichern musst du gleich mal zeigen wo der Hammer hängt.
Daher wurde auch für diesen GP eine Cap gebaut.

Einfacher konnte es nicht sein. Es lag auf der Hand zu diesem GP den Red Bull Bullen zu Thema zu machen.
So wurde es auch umgesetzt. Das Red Bull Monument der Spielberg Rennstrecke wurde in Miniatur nachgebaut.
Der Bulle wurde von einem Kollegen im 3D Druckverfahren erstellt, der Bogen wurde aus einem Stück Kabel angefertigt.
Natürlich mussten zusätzlich KTM Bikes die Cap zieren.
Die beiden KTM Bikes inklusive der Fahrer wurden von Hand modelliert und bemalt.

Diese Cap wiegt ca. 155 Gramm.
Die Bauzeit für diese Cap betrug ca.14 Stunden.

Da Jack Miller im Jahr 2024 seinen Fans auf dem Sachsenring eine sehr coole Bierglas-Show zeigte, welche leider im TV nicht zu sehen war, musste er auch 2025 meine Cap zieren.

Wie unschwer zu erkennen, ist Jack mit seiner Pramac Yamaha auf der Cap platziert.
Entspannt sitzt er auf seinem Bike mit Helm und geschlossenem Visier.
Doch, ist es wirklich Jack ?

Jetzt hebt Jack seinen rechten Arm und öffnet das Visier von seinem Helm. Nun ist Jack auch wirklich zu erkennen.

Die Bewegung des Arms wird mit einem Bowdenzug realisiert.
Ein Gummiband bewegt danach den Arm wieder zurück in die Ausgangsposition.
Um die Show wiederholen zu können, befindet sich am Schirm der Cap ein Schieber mit dem Helmvisier wieder geschlossen werden kann.
Dazu wurde ein Faden am Helmvisier befestigt und durch den Körper von Jack bis zum Schieber geführt.

Für das Bike wurde ein Standard Modell Yamaha R1 verwendet und umfangreich umgebaut.
Als Figur wurde eine Minichamps Figur verwendet und ebenso umfangreich umgearbeitet.
Hierbei wurde der rechte Arm beweglich gemacht, die Figur ausgehöhlt um Gewicht zu sparen,
ein Helm auf-modelliert und ein passendes Visier dazu angefertigt.

Diese Cap wiegt ca. 275 Gramm.

Die Bauzeit betrug ca. 38 Stunden.

Seit dem Weggang von Valentino Rossi fällt es zunehmend schwer ein neues Thema für die Cap zu finden. Doch für 2024 hatte ich einen Fahrer im Fokus, der den Fans immer sehr nah steht und für eine Show nach dem Rennen gut ist. Jack Miller mit seiner KTM ist nun der Fahrer der die Cap 2024 ziert.Wie den meisten bekannt, ist Jack ein Spezialist für Stoppies. Dabei bremst er das Motorrad so schnell und stark ab,dass sich das Hinterrad deutlich vom Boden abhebt. Diese Show zeigt sich nun auch auf meiner Cap.

Mittels eines Bowdenzugs bewegt sich Jack mit seiner KTM auf die Mitte der Cap zu.Währenddessen hebt sich bereits das Hinterrad und Jack fährt nun auf dem Vorderrad bis zum vorderen Stoppunkt. Nach einem kurzen Moment senkt sich das Bike weder ab.Diese Bewegung wird mit einem Gummi-Zugseil bewerkstelligt, welches an einem Kleinstgetriebemotor, der unter der Plattform befestigt ist.Dieser ist wiederum ist in einem Schlitten befestigt der mit dem Bike nach vorn und hinten fährt.Somit konnte ich einen nahezu realistischen Jack Miller-Stoppie auf der Cap nachstellen.
Die meisten Teile für die Cap wurden von Hand angefertigt. Diese Cap wiegt 300 Gramm und ich benötigte 51 Stunden dafür.

Als vor einigen Jahren der ADAC Turm im neuen Gewand erstrahlte dachte ich mir sofort, dass ist auch ein Thema für eine Cap.

Mit der dreidimensionalen Start und Zielflagge an der Gebäudewand sieht der Turm sehr schön aus und war es Wert in Miniatur auf einer Cap dargestellt zu werden.

Dabei wurden viele Details mit eingearbeitet, wie auf den Fotos zu sehen. Wie üblich bei meinen Caps muss sich natürlich auch etwas bewegen. Auf dieser Cap sind es nun die Fans.

Da im Original auch die Fans und Besucher zum motogp am ADAC Turm vorbeilaufen, sollte es hier genauso sein. Unentwegt bewegen sich auch die Besucher auf meiner Cap am Gebäude entlang.

Die Personen wurden dafür auf einer Drehscheibe befestigt welche wiederum von einem Kleinstgetriebemotor unter der Plattform angetrieben wird.

Die Herausforderung bestand darin, dass das Gebäude in der Mitte der Scheibe stehen musste. Daher musste der ADAC Turm schwebend über der rotierenden Scheibe befestigt werden. Nur die zwei hinteren Tragstützen halten das Gebäude in der Schwebe. Dazu befinden sich im inneren der Stützen zwei Zugstangen die unterhalb der Plattform verschraubt sind.

Wie üblich wurde hier nahezu Alles von Hand individuell angefertigt, lediglich die Personen und der Motor wurden dazu gekauft.

Für dies Cap benötigte ich ca. 36 Stunden.

2021 beschloss Valentino zum Ende der laufenden Saison auszusteigen.

Im November 2021 fuhr er dann sein letztes Rennen im spanischen Valencia.
Ebenso gab Valentino bekannt das er bald Vater einer Tochter wird.
Was lag näher als diese Ereignisse zum Thema zu machen.

So präsentiert sich nun Vale als relaxter Pensionär und Vater neben seiner Frau und dem Kinderwagen auf der 2022er Cap. Sachsenring konform natürlich mit Bierflasche in der Hand.

Nun bleibt die Frage, was ist mit dem Kind ?
Auf Knopfdruck schnellt nun seine kleine Tochter aus dem Kinderwagen hervor.
Und ganz der Vater trägt sie einen Helm von Papa !

Mittels eines Minigetriebemotors im Kinderwagen wird die Bewegung des Kindes ausgelöst.
Der Akku für die elektrische Auslösung befindet sich erstmalig im Handauslöser was wiederum das Gewicht der Cap mit 175 Gramm deutlich reduziert.
Für diese Cap benötigte ich ca. 25 Stunden.

Noch vor einem Jahr waren alle GP Fans guter Dinge das es 2021 wieder einen normalen GP auf dem Sachsenring gibt.

Doch leider findet der Sachsenring GP nun ohne Zuschauer und Fans statt. Dennoch war ich der Meinung auch für 2021 eine Cap zu bauen und habe diese Tatsache auf der Cap sichtbar gemacht. Wie zu erkennen zeigt die Cap einige motogp Bikes in voller Action jedoch ist die Tribüne hinter den Bikes leer. Der Ausschluss der Zuschauer ist für wahre Fans nur schwer zu verkraften und zu verstehen, daher wurde auf der Cap zusätzlich ein großes Fragezeichen platziert. Auch bei dieser Cap sind alle Teile, Tribüne und Bikes von Hand angefertigt.

Für diese Cap benötigte ich etwa 12 Stunden.

Der Sachsenring GP 2020 wurde wegen dem Corona Virus und den daraus folgenden Restriktionen gestrichen.

Kein Sachsenring, kein GP, keine Cap ? Das wollte ich so nicht akzeptieren, daher diese Sachsenring – Corona Cap 2020 gerade zum Trotz. Eine Styroporkugel diente hier als Ausgangsbasis für die Darstellung des Virus. Die Bauzeit für die Cap betrug ca. 4 Stunden.

Diese Cap kommt leider nicht wirklich zum Einsatz.

Die 2019er Cap bricht mit allem bisher da gewesenem. Schon lange trug ich die Idee mit mir Rossi’s Helm auf einer Cap zu platzieren. Auf einem Base Cap hätte dies aber kein Bild ergeben.

Inspiriert von einem Fan eines Musik Festivals welches ich im Internet entdeckte, war die Idee geboren, Rossi’s Helm passend in einem Zylinder zu platzieren. Nur so kommt Valentino’s Helm richtig zur Wirkung.

Wie soll es anders sein, muss sich auf bzw. am Hut auch etwas bewegen.

Per Knopfdruck, gesteuert über ein Bowdenzug öffnet sich nun das Visier vom Helm und Valentino’s Gesicht schaut heraus. Dem nicht genug zwinkert Kollege Rossi nun noch mit seinem linken Auge den Besuchern zu.
Das beweglich Augenlied wird elektrisch angesteuert, wobei ein kleiner Elektromotor mit Exzenterscheibe die Bewegung auslöst.

Der Helm, Valentino’s Gesicht sowie jegliche Mechanik wurden in Handarbeit hergestellt.
Das Gesamtgewicht des Zylinders beträgt 690 Gramm.

Die Arbeitsstunden für diese Cap / den Zylinder belaufen sich auf 42 Stunden.

Auch die 2018er Cap sollte etwas Besonderes sein. Von Jahr zu Jahr wird es schwieriger eine gute und interessante Idee für eine neue Cap zu finden.

Doch die Idee für die 18er ist simpel und auch passend.

Was passiert vor jedem Rennen ? Helm auf zum entscheidendem Gefecht. So ist es dann auch.

Valentino sitzt mit seinem Helm neben der Maschine und wartet auf das Startsignal. Nun setzt er seinen Helm auf. Bewerkstelligt wird diese Mechanik über einen Bowdenzug der an der Hinterseite der Cap eingearbeitet ist.

Um den Helm korrekt aufsetzen zu können mussten die Gelenke (Schulter und Ellenbogen) unterschiedliche Drehwiederstände aufweisen, was mit mini-Gummibändern am Ellenbogen erreicht wurde.

Das Schultergelenk bewegt sich dadurch zuerst, gefolgt vom Ellenbogengelenk. Nur so sitzt der Helm perfekt.

Für diese Cap benötigte ich ca. 48 Stunden Bauzeit.

Die Idee für die 2017er Cap lautete dieses mal XXL.

In den vergangenen Jahren wurden hauptsächlich kleinere Modelle für die Caps verwendet, nun musste ein großes Modell ran.

Natürlich sollte auch diese Cap mit Bewegung ausgestattet sein. So ist es dann auch. Rossi winkt permanent mit dem rechten Arm seinen Fans zu. Um dies zu bewerkstelligen befindet sich im Körper von Valentino ein Elektromotor mit Getriebe. Dieser ermöglicht die Bewegung mittels Exzenterscheibe und Gestänge.

Die Batterie Haltebox befindet sich wie immer an der Rückseite der Cap. Zum Aufbau konnte hierfür ein normales Rossi-Motorrad Modell verwendet werden. Die Figur musste aufwendig in Handarbeit hergestellt werden.

Für diese Cap benötigte ich ca. 45 Stunden.Textblock

Die Idee für die 2016er Cap entstand während einer Brasilienrundreise. Inspiriert von Land und Leuten sowie den Fußballfans dachte ich mir die motogp Fans wieder in den Fokus zu rücken.

Diesmal sollte es wieder etwas besonderes sein, Fans die es von den Sitzen reißt wenn Valentino an ihnen vorbeirast.

So platzierte ich wie auf der 2007er Mütze eine Tribüne auf der Cap. Nur diese Tribüne hat es in sich. Um die Fans in Bewegung zu bringen muss Valentino und Gefolge an der Tribüne vorbei fahren.

So ist es nun auch. Auf Knopfdruck fahren Vale und seine Verfolger an der Tribüne vorbei und die Fans auf der Tribüne starten eine Laola Welle. Jeder einzelne Fan bewegt sich dabei eigenständig, steht auf und hebt die Arme.

Der Aufbau der Cap besteht aus einem Drehkranz der die Bikes bewegt und gleichzeitig den Auslöser für die Fan Tribüne mit sich führt. Die Fans auf der Tribüne werden mit einem Konturstiftsystem bewegt welches sich unter der Tribüne verbirgt. Das auch hier Alles von Hand angefertigt wurde muss nicht lang erläutert werden.

Für dies Cap wurden 105 Stunden Fertigungszeit benötigt.

Für die 2015 Cap musst wieder eine neue Idee her. Jeder Valentino Rossi Fan, der dem Doktor bei der Arbeit genau zu schaut erkennt, dass bei Vale in den Kurven, in extremer Schräglage der Titanschleifer vom Stiefel Funken schlägt.

Das musste ich umsetzen. So ist es nun auch. Vale legt sich mit seinem Bike in die Kurve ( gesteuert über einen Bowdenzug ) und berührt nun den Asphalt. Jetzt fliegen die Funken ! (Sparks flyhing!)

Der Aufbau für diese Mechanik ist nicht sehr kompliziert. Die Schräglage wird über einen Hebelmechanismus bewerkstelligt. Unter Valentinos Fußraste befindet sich ein Feuerstein der als erstes den Asphalt berührt. Unter der Plattform befindet sich dazu eine kleine Schleifscheibe die per Knopfdruck zu rotieren beginnt. Ist die Schräglage erreicht fliegen die Funken.

Für diese Cap benötigte ich ca. 50 Stunden

Valentino Rossi machte im letzten Jahr bekannt, dass es nun eine Frau an seiner Seite gibt.
Nun dachte ich mir, dies sofort als Idee für die Mütze umzusetzen.

So ist es dann auch. Valentino lässt sich durch das Grid Girl den Kopf verdrehen !

Auf Knopfdruck läuft das Girl um Valentino herum, ähnlich wie eine Ballerina in der Spieldose.
Begeistert von Ihr, folgt Valentinos Blick dem Girl. Dabei verdreht er sich mächtig den Hals.
Doch Valentino kommt zu Besinnung und schaut schlagartig wieder nach vorn.

Im Hintergrund steht Valentino’s Freund Ucio und hält seinen Helm.
 
Die technische Umsetzung gestaltete sich weniger kompliziert.
Unter der Cap befindet sich ein Getriebemechanismus, der über einen Hebelarm einen Magneten führt.
Der zweite Magnet befindet sich unter den Füßen des Grid Girls, so dass die Bewegung um das Bike von Valentino ermöglicht wird.
Um Valentinos Kopf zu bewegen wurde ein zweiter, dezentraler Schlepphebelmechanismus mit Rückholfeder eingebaut.
Dieser wird durch den Hebelarm des Magneten in der halben Umdrehung mitgeführt.
Somit bewegt ich Valentinos Kopf genau dann, wenn dass Girl an ihm vorbei läuft.

Unter dem Schirm der Cap befindet sich eine LED, die die Endstellung des Girls nach jeder Runde anzeigt.
Alle Figuren wurden selbstverständlich von Hand angefertigt.

 Für diese Cap benötigte ich ca. 60 Stunden 

Da Stefan Bradl sehr erfolgreich in der motogp unterwegs ist, dachte ich mir, dass musst du auf deiner Mütze zeigen.

Somit stand dass Thema fest. Rossi und Bradl fahren über die Ziellinie und werden abgewinkt.
So ist es dann auch. Die Bikes von Vale und Stefan lassen sich, gesteuert über einen Bowdenzug
bewegen. Somit kann wahlweise Valentino oder Stefan gewinnen.
Dazu wird dann, mittels eins Schalters der Mann an der Ziellinie aktiviert, der die Zielflagge schwenkt.
Der Clou dabei ist, dass die Flagge völlig realistisch im Wind mitschwingt.
Dies wurde mit einer Mini-Drehhülse im Arm der Figur realisiert.
Unter der Plattform befindet sich der Motor mit dem Excentermechanismus. Die Cap wiegt ca. 380 Gramm.

Für diese Cap benötigte ich ca.45 Stunden.

Schon einige Jahre hatte ich diese Idee im Kopf und überlegte, ob dies wohl umzusetzen sei, denn die Mechanik, die für diese Cap benötigt wird hat es in sich.
Doch 2011/2012 wagte ich mich an dieses Projekt.


Da Valentino Rossi so einige besondere Gewohnheiten hat, wollte ich eine davon auf der 2012er Cap darstellen.
Zu sehen ist Valentino während der Fahrt, denn beide Räder rotieren völlig realistisch.
Jetzt steht Valentino während der Fahrt auf und zupft sich mit einer Hand am Hintern, genau so wie er es bei jeder Ausfahrt aus der Boxengasse macht.
Danach setzt sich Vale wieder auf sein Bike und nimmt auch die Hände wieder an den Lenker.
Die Mechanik für die Bewegung von Valentino wird über zwei Miniatur-Bowdenzügen bewerkstelligt.
Im Körper von Valentino befinden sich zwei Gelenke, ein Miniaturzylinder und je zwei Rückhol- und Begrenzungsbänder.
Die beiden Räder werden über Minimotoren unter der Plattform angetrieben.
Diese Cap wiegt ca. 250 Gramm.


Die benötigte Bauzeit betrug ca.85 Stunden

10 Jahre Mützenbau musste ich mir wieder etwas besonderes einfallen lassen.
Eigentlich stand das Thema für die Jubiläums-Cap schon lange fest.
Oft wurde ich, Jahre zu vor, von Freunden und begeisterten Sachsenringbesuchern
angesprochen, „die könnten doch ma alle rings rum fahren“.
Somit war eine neue Idee geboren und für die Juiläums-Cap festgelegt.

Wie zu sehen, ist eine Rennstrecke auf der Cap angebracht. Auf Knopfdruck kommen dann
Bikes von hinten in die Kurve gefahren und legen sich, völlig realistisch auch in die Kurve.
Dazu ist das entsprechende Motorengeräusch der Bikes zu hören.
Als erster sticht Rossi, gefolgt von Stoner, Simoncelli, Lorenzo, Pedrosa, Edwards, Capirossi und Bautista in die Kurve.

Das gesamte Treiben wird dazu von einer Menschenmenge beobachtet.
Wer die Cap genau betrachtet, bemerkt dass sogar ein DIXI für die Zuschauer vorhanden ist.
Mittels eines Bowdenzugsystems kann die Tür des DIXI’s geöffnet werden. — Da sitzt doch einer ! — (siehe Foto)

Die Bikes, inclusive der Fahrer sind handgefertigte Modelle.
Unter der Strecke, auf einer Plattform befindet sich ein Antriebssystem mit PVC-Zahnriemen welches die Bikes antreibt.
Für das Geräusch wurde ein Soundmodul verwendet.

Die Cap wiegt ca. 450 Gramm. Die benötigte Bauzeit betrug ca. 75 Stunden.

Diese Cap kam nun leider nicht zum Einsatz.

Da Rossi pünktlich zum Freitagstraining am Start war, wurde wie ursprünglich geplant die Cap 2010 – 1 getragen.

Auf Grund dieser Tatsache hatte sich das Team vorgenommen, die Cap 2010 – 2 dem DOCTORE zu schenken. Doch leider schlug dieses Vorhaben fehl. An Valentino und Ucio war an diesem Wochenende nicht ran zu kommen.

Das ist sie nun, die Cap 2010 – 2

Weil Rossi nun an das Krankenbett gefesselt war, lag es nah dies gleich als Mützenthema aufzunehmen. Auch hier wurde eine kleine Mechanik verbaut, Valentino winkt mit seiner rechten Hand. Dazu wurde ein Minimotor mit Getriebe und Exenterscheibe im Rücken von Valentino verbaut. Das Gipsbein wurde original aus echtem Gips nachgebaut. Ebenso befindet sich im Infusionsbeutel wirklich eine Flüssigkeit. Für den Bau der Cap wurde eine Figur der Marke Minichamps verwendet, die aber aufwendig umgebaut werden musste.

Der Zeitaufwand für diese Cap betrug ca. 25 Stunden.

Eigentlich begann alles ganz normal.

Mit dem Bau der 2010er startete ich im November 2009 und konnte die Cap im März 2010 zu 90 % ready melden.
Die restlichen Arbeiten sollten dann vier Wochen vor dem Sachsenring abgeschlossen werden.
Doch dann das Desaster:

Wie jeder motogp Fan weiß, stürzte Rossi während des Mugello Trainings schwer und konnte nach ersten

Planungen nicht vor dem Brünn GP wieder ins Rennen gehen.Das bedeutete, Rossi nicht auf dem Sachsenring!
Daher wurde diese Cap erst einmal auf Eis gelegt und sofort mit einer neuen Cap, einer neuen Idee begonnen.
Die Neue 2010er konnte auch rechtzeitig fertig gestellt werden.
Nun der Schock: Rossi fährt doch schon wieder auf dem Sachsenring.
Sofort wurde die Originale 2010 wieder heraus geholt und für den Sachsenring fertig gemacht.
Zum Glück, rechtzeitig!
Das ist sie nun.
Wie zu sehen die drei Bikes mit Rossi in Front, gefolgt von Capirossi und Stoner.
Auf Knopfdruck bewegen sich die Bikes synchron, mal rechts oder links in Schräglage.
Dazu ist der entsprechende Motorensound zu hören.
Wer genau hin schaut bemerkt, dass alle drei Fahrer während sie in Schräglage fahren Kopf und Knie bewegen.
Unter der Deckplatte befindet sich dazu eine aufwendige Mechanik inklusive Sound-Modul.
Die Bewegungen der Fahrer werden mittels Kleinstmotor, Getriebe, Kurvenscheibe und Gestänge bewerkstelligt.
Die Piloten wurden in aufwendiger Handarbeit selbst angefertigt und die Bikes sind umgebaute Fertigmodelle.
Wie unschwer zu erkennen, besitzt diese Cap erstmalig ein ausgeklügeltes Ventilationssystem.
Der Miniventilator an der Rückseite der Cap lässt über Strömungskanäle Frischluft in die Cap strömen und sorgt somit für einen angenehmen Tragekomfort.

Für den Bau dieser Cap benötigte ich ca. 100 Stunden.

Was sich auf dieser Cap bewegt muss ich nicht großartig beschreiben. Der Hubschrauber, dessen Rotor sich dreht, fliegt natürlich auch im Kreis
um die beiden Starttürme herum.

Auf Knopfdruck sind dann noch die vorbei rasenden Bikes zu hören.
Das hier alles in Handarbeit angefertigt wurde versteht sich von selbst. Wer genau hin schaut bemerkt, dass die Bikes von hinten nach vorn immer größer werden und sich der Perspektive anpassen.
Valentino Rossi und Marco Melandrie setzten ihre Unterschrift auf diese Cap.

Für diese Cap habe ich ca. 90 Stunden gebraucht.

Auf der 2008er siehst du die Box von Rossi.
Links neben Valentino steht Ucio, sein bester Freund.
Hinter seinem Bike steht ein Fotograf.

Auf Knopfdruck bewegt sich Valentino aus der Box heraus, hin zu seinem Bike.
Gleichzeitig zu dieser Bewegung nimmt der Fotograf seinen Fotoapparat nach oben.
Nun ist Valentino an seinem Bike angekommen, kniet sich nieder und hält seine Andacht ab.
Das lässt sich der Fotograf nicht entgehen und fängt an zu fotografieren.
Dabei fängt das Blitzlicht an zu flackern.
Zum Schluss bewegt sich auf Knopfdruck wieder alles auf die Endposition zurück.
Die beiden Bewegungsarten von Valentino – laufen und knien – werden mittels
eines Zug und Schlepphebels realisiert.
Beide Stellungen von Rossi, in der Box und vor dem Bike werden mittels Kontrolllampen
unter dem Schirm der Cap angezeigt und überwacht. Als Dank bekam ich eine Unterschrift von Vale und Ucio.

Für dieses Kunstwerk benötigte ich ca 90 Stunden.

Mit über 600 Gramm ist die 2007er die schwerste Cap, die ich zu einem GP getragen habe.
Wie nicht schwer zu erkennen, ist hier eine Zuschauertribüne mit Zuschauermonitor zu sehen.

Auf der Tribüne sind ca. 100 Zuschauer befestigt, wovon 10 Zuschauer mittels einer Mechanik winken.
Auf dem Monitor läuft eine Videosequenz von einem GP Rennen ab.

Auf der hinteren Verkleidung, die gleichzeitig als Batteriefach dient, sitzt ein einzelner Zuschauer,
der ebenso mit einer Deutschlandfahne winkt.
Als Videoleinwand wurde hier ein Taschencomputer umfunktioniert.
Wer die Tribüne sehr genau betrachtet, sieht mich ebenso auf dieser sitzen.

Für dieses Projekt wurden ca.145 Stunden aufgebracht.

Mit dieser Voraussage lag ich richtig.
Diese Cap zeigt das Siegerpodest auf dem Sachsenring.
Wer auf Platz eins steht muss ich niemandem erklären. Platz zwei stellt den Amerikaner Nicky Hayden dar.

Platz 3 belegt auf meiner Cap Shinia Nakano.
Auf Knopfdruck fangen alle drei Fahrer an mit der Sektflasche zu schütteln.
Sekunden später spritzt Wasser aus allen drei Flaschen…jetzt in Deckung gehen!
Dazu hatte ich am Hosengürtel eine Wasserflasche mit eingebauter Wasserpumpe befestigt.
Hier ist es mir gelungen von allen drei Fahrern eine Unterschrift zu bekommen.

Für dieses Projekt benötigte ich ca. 120 Stunden.

Auf dieser Cap ist, ebenso wie auf der 2004er, Rossi’s Bike befestigt.
Dieses mal steht er neben dem Bike und macht einen Burnout.
Dabei winkt er mit dem linken Arm.

Der Clou, auf Knopfdruck fängt das Hinterrad an zu drehen und das entsprechende Motorgeräusch ertönt.
Dazu entsteht, völlig realistisch am Hinterrad Rauch.
Hierfür sind im Boden der Grundplatte zwei Rauchgeneratoren eingebaut.
Für den Sound wurde hier ein Soundmodul verwendet.
Im Motorrad selbst befindet sich ein Kleinstmotor mit Getriebe, von welchem eine Pleuelstange durch
den Körper von Valentino führt. Diese ermöglicht dann die Bewegung des Armes.
Für diese Cap benötigte ich ca.130 Stunden.

Auf der 2004er Cap ist Rossi’s Bike befestigt.

Wenn der Elektromotor in Gang gesetzt wird, beginnt Rossi einen Wheely.
Danach bewegt sich das Bike wieder auf den Boden zurück und Rossi grüßt mit der linken Hand.
Dies wiederholt sich kontinuierlich.
Diese Mechanik wird mittels Getriebe und einer Kurvenscheibe bewerkstelligt.
Der grüßende Arm unterliegt einer Zwangssteuerung. Auf der rechten Seite der Mütze ist Rossi’s Unterschrift zu sehen.

Auch für diese Mütze habe ich ca.90 Stunden benötigt

Die 2003er Mütze machte, wie ihr euch vorstellen könnt, wesentlich mehr Arbeit als das Vorjahresmodell.

Da es solch kleine Modelle nicht zu kaufen gibt, musste ich alle Motorräder und Fahrer von Hand formen, anfertigen und bemalen.

Zudem sind die Motorräder mit einem Stecksystem ausgerüstet, welches unterschiedliche Positionen
der Motorräder möglich macht.

Für diese Cap habe ich ca.100 Stunden benötigt.